Vor den Gebäuden

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BeitragThema: Vor den Gebäuden   Mo Aug 28, 2017 8:41 am

Dies ist der Bereich vor dem Hauptgebäude und zwischen den Nebengebäuden.
Eine recht große Grünfläche mit gemähtem Rasen, an dessen Rändern sich breite Wege befinden die als Einfahrt, aber auch als Wege zu den Gebäuden dienen. Von hier aus hat man guten Blick auf das Internatsgebäude, den Stall und die Reithallen.
Meist lucken Pferdeköpfe aus den Fenstern der Stallungen und begrüßen Besucher und Internatsmitglieder neugierig. Von hier aus sieht man eine kleine Straße welche zwar nicht asphaltiert ist, dennoch einige der wenigen Straßen in dieser Gegend ist, welche befahren werden kann. Über sie kommt man zur Einfahrt des Hofes.

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Di Okt 03, 2017 7:11 pm


»Direktor Morgan«



» Ein leichtes Lächeln lag auf dem zufriedenen Gesicht des großen Mannes. Seine braunen Haaren wehten in der leichten Briese dieses Morgens, während die Sonne sie zum Glänzen brachte. Die braun-grünen Augen waren auf die Stallungen gerichtet und das Lächeln wurde breiter. Er war stolz, unglaublich stolz und glücklich, seinen Traum erfüllt zu haben. Eine Schule oder besser gesagt ein Internat, welches nicht nur trockene Themen wie Informatik oder Text-Arbeit mit sich brachte, sondern gleichzeitig auch Arbeit mit Tieren und frische Lust, ebenso wie Bewegung. Natürlich gab es Sportunterricht und Sportschulen, doch den Umgang mit Tieren und besonders Pferden zu lernen war etwas ganz Anderes, als einen Ball vor den Füßen herzukicken.
Ein Pferd wiehrte leise in seiner Box. Zu gerne hätte Luke sie schon auf die Weide gebracht, doch heute war der erste Tag seines Internats und die Schüler würden ihre Pferde zugeteilt bekommen. Da bot die Box doch etwas mehr Ordnung - Chaos würde es unter den vielen neuen Schülern mit Sicherheit sowieso schon geben. Dazu kamen ja auch noch die ein oder anderen Privatpferde, welche Schüler und Lehrer vorher angemeldet hatten und nun heute mitbringen würden. Noch waren Wenige da - ein Stallhelfer, Anthony Frost und sein guter Freund Daniel Magee, der sich bereiterklärt hatte, für dieses Internat zu arbeiten. Er war froh einen Vertrauten hier zu haben, auf den er sich verlassen konnte. Auch die Anwesenheit des Tierartztes Christian Black beruhigte ihn irgendwo. Der sympathische Doktor hatte schon einen Tag vorher einen seinen Blick über die Pferde schweifen lassen und seine Art mit den Tieren umzugehen hatte Luke gezeigt, dass der Mann hier goldrichtig war.
So stand er nun hier. Zufrieden, aber irgendwo auch etwas aufregt. Die Schüler würden bald ankommen und auch die anderen Lehrer, welche er nur flüchtig kennengelernt hatte würden bald anreisen. Sein Blick schweifte von den Stallungen zu der Straße und aufmerksam beobachtete er das Geschehen. Tatsächlich meinte er nach einer kurzen Zeit schon ein Auto am Horizont fahren zu sehen und Freude stieg auf. Er konnte nur hoffen, dass ihnen allen gefiel, was er hier aufgebaut hatte. «

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Di Okt 03, 2017 7:34 pm


Daniel Magee



Als Daniel aufgestanden war, war es einfach ein zu schöner Morgen gewesen, als nicht eine Runde Joggen zu gehen. Ja, er wusste, dass Heute der Tag war, an dem die ganzen neuen Gesichter hier auftauchen würden und er seinem Freund Luke mehr oder weniger versprochen hatte, nicht sofort zu zeigen, dass er ein hoffnungsloser Chaot war. Deswegen hatte er sich auch eigentlich vorgenommen, wieder da zu sein und geduscht zu haben, bevor der Erste auftauchte. Wie das Schicksal aber so wollte, hatte ein ehemaliger Kollege, um genau zu sein der Mann, dessen Stuntdouble er für eine Weile gewesen war, sich gemeldet, dass er mit Django unterwegs und fast da war. Denn breiten blauen Toyota mit dem Anhänger hatte er daher einfach abgepasst und saß nun vorne und unterhielt sich etwas mit dem Star, während sie die Auffahrt hochfuhren. Angekommen stieg Daniel aus und wünschte dem Mann Hals und Beinbruch. Für ihn würde es zum nächsten Film gehen, der irgendwo in der Nähe gedreht werden würde.
Draußen winkte er entschuldigend kurz zu Luke herüber, der bereits vor dem Gebäude stand und vermutlich ziemlich aufgeregt war. Dann ging er jedoch um das Gefährt herum, um hinten die Klappe zu öffnen. Drinnen stand Django, ein schwarzer Shire Horse Hengst, so unbeeindruckt von der Fahrt, wie eh und jeh. Typisch Filmpferd. "Na Dicker, hattest du eine gute Fahrt?", fragte er das Tier und tätschelte dessen Hals. Die Mähne hatte man vorsichtshalber zu Zöpfen hochgebunden. Schnell knotete er seinen anderen Filmkollegen los und führte ihn dann erst aus dem Wagen heraus, dann in Richtung Luke. "Hey. Schon aufgeregt, was?", meinte er zu seinem Boss und grinste. "Also das hier ist Django", stellte er den Rappen vor, der kurz mit dem Kopf zu nicken schien, bevor er sich wieder der Landschaft widmete und am Boden schnupperte.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Di Okt 03, 2017 7:53 pm

Erleichtert atmete Damian auf als er das Schild erblickte, welches ihm den Weg zum Internat wies und ihm damit zeigte das die Fahrt langsam ein Ende hatte. Ganze 3 1/2 Stunden hatte der Italiener vom Gestüt seiner Eltern bis hier her gebraucht und weiß Gott er war kein Frühaufsteher.
Deeshalb war es wohl wirklich gut gewesen, das er gestern Abend schon alles ins Auto gepackt hatte und heute morgen nur noch den braunen Hengst seine Bandagen und seine Decke anlegen musste und ihn auf den Hänger verfrachtete, der hinter seinem Rs6 hing.
Routiniert wie eh und je war Despreados auf den Hänger maschiert und hatte seinen Kopf sofort im Heu vergraben.
Lange Fahrten war das Sportpferd gewöhnt, waren er und sein Besitzer doch ständig unterwegs zu irgend welchen Turnieren.
Der Kies knirschte unter den Reifen des Audis als Damian auf den Hof fuhr. Dort erblickte er gleich zwei Männer und ein... Shire Horse? Überrascht zog er die Brauen hoch, was man jedoch dank der Sonnenbrille nicht sehen konnte. Den einen der Beiden kannte er, war es doch sein Chef, den er jedoch nur kurz und über Skype gesprochen hatte.
Gekonnt parkte er den Wagen samt Hänger und stieg aus. Kurz streckte er seine langen Glieder und ließ seinen Rücken knacken ehe er die Sonnebrille in die Haare schob und auf die beiden Männer und das Pferd zuging.
"Hallo, Damian Masen!"; stellte er sich kurz vor und reichte beiden Männern die Hand ehe er den Rappen neben sich kurz gekonnt musterte und ihn an seiner Hand schnuppern ließ.
Damians braunen Augen wanderten über das Gelände und er musste gestehen, dass das Internat einen angenehmen flair hatte. Es erinnerte ihn an zu Hause, an den Hof seines Vaters und ein Grinsen erschien auf seinen Lippen.
Lautes gepolter und ein schrilles wiehern ließen die drei Männer zum Hänger schauen und leise fluchte Damian ehe er den Rappen erneut musterte. Dieser war ebenfalls ein Hengst und er wusste genau das seinem das gar nicht gefallen würde hier direkt auf einen Konkurenten zu treffen.
"Wo kann ich Despreados denn hin bringen?", fragte er seinen Chef und sah diesen an.
Der Trakehner war eingetragener Deckhengst und er war durch und durch Hengst. Auch wenn Damian ihn im Griff hatte, so wollte er doch vermeiden das Despreados ihm den Hänger zerlegte.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Di Okt 03, 2017 9:08 pm

Dr. Christian Black

Es war wohl ein reiner Glücksgriff gewesen, dass Chris dieses Internat und Luke gefunden hatte. Der junge Tierarzt, der sich auf Pferde spezialisiert hatte, hatte sich mächtig mit seinem Vater zerstritten und war aus dessen Klinik auf Sizilien geflogen.
Hier bekam er die Möglichkeit sich etwas neues aufzubauen und gleichzeitig fand er sowohl die Idee hinter dem ganzen, wie auch die Tatsache, das er Dreamcatcher hier gut unter gebracht wusste, sehr gut.
Genau nach dem schwarzen Wallach hatte er gerade gesehen und diesen auf eines der Paddocks gestellt, würden die Stallungen doch nachher sicherlich voll werden und der nervöse Wallach hatte draußen doch etwas mehr Ruhe wie in seiner Box. Außerdem war das Wetter zu gut um das Tier im Stall zu lassen. Von den Paddocks aus bemerkte Chris die zwei Autos die in kurzen Abständen auf das Gelände fuhren, von denen aber eines nach kurzer Zeit wieder fuhr und er seufzte leise, steckte Catch noch eine Möhre zu ehe er sich nach vorne begab.
Zwar hatte er heute keine Anwesenheitspflicht, war er ja kein Lehrer, doch interessierte es ihn schon wer ab heute seine neuen Mitbewohner waren und natürlich interessierten ihn auch die Vierbeiner, die heute anreisen würde.
Gerade bog er um die Ecke und entdeckte Luke, Daniel und einen dunkelhaarigen, etwas jüngeren Mann, als aus dem Hänger ein Tumult los brach und er in diesen sah.
Viel erkennen konnte er nicht, war der Rücken des Pferdes doch mit einer schwarzen Abschwitzdecke belegt. Lediglich den schönen Kopf des Hengstes konnte er sehen als dieser sich zu ihm umdrehte und erneut laut wieherte.
"Na da hat es aber einer eilig!"; lachte er und tratt zu den dreien, wobei er Damian die Hand reichte.
"Dr. Black, der Tierarzt, aber Chris reicht völlig!";grinste er den Italiener an.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 12:42 pm

Aria Jenkins

Das Mädchen öffnete zögernd die Autotür und stieg aus dem Wagen. Schnell schnappte sie sich ihren Koffer und den blauen Rucksack, winkte ihrer Mutter ein letztes Mal und lief dann Richtung Eingang.
Wow, staunte Aria.
Sie wusste sofort, dass sie sich hier wohlfühlen würde. Die ganze Landschaft versprühte eine angenehme Ruhe. Aria schloss für einen kurzen Moment die Augen und atmete die warme Sommerluft ein. Sie ließ ihren Blick umherschweifen, ein paar Pferdeköpfe schauten aus den Ställen auf der anderen Seite hervor.
Sie seufzte. Wie es wohl sein würde bald ein eigenes Schulpferd zu haben?
Im Stillen beschloss sie, als erstes einen ausgiebigen Ausritt mit ihrem Pferd zu machen und die Landschaft zu erkunden.
Vielleicht würden ein paar andere Schüler ja mitkommen, überlegte sie. Schön wäre es jedenfalls. Erst da fiel ihr auf, dass außer ihr wohl keine anderen Schüler da waren. Sie entdeckte einen Mann mit einem Shire, aber auch eher sah mehr wie ein Lehrer aus.
Verwirrt blickte sie auf ihre Armbanduhr.
Entweder war sie wohl zu früh oder viel zu spät. Aber nein, die Uhrzeit stimmte. Sie grinste. Anscheinend war sie wie immer genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen.
Schnellen Schrittes lief sie nun auf die Menge zu.
„Ähm, hi ich bin Aria Jenkins“, stellte sie sich, ein wenig schmunzelnd, vor.

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 1:00 pm


»Direktor Morgan«



» Es dauerte nicht lang und schon bog das Auto, welches Luke bereits aus der Ferne gesehen hatte auf den Hof ein. Ein Hänger war an dem Fahrzeug befestigt und Daniel war bereits auf dem Weg zu besagtem Auto. Die Vermutung lag nahe, dass das Pferd des Lehrers nun ankam und so betrachtete Direktor Morgan das Geschehen interesssiert. Daniel führte einen stattlichen und kräftigen Hengst aus dem Hänger, den er kurz darauf als 'Django' vorstellte. Der Name passte schonmal. Mit einem anerkennenden Nicken hielt er dem Tier seine Hand hin, welche kurz beschnuppert wurde. "Ein hübscher Kerl." meinte Luke, dann wand er den Blick zu dem anderen Auto, welches nun ebenfalls auf den Hof fuhr. Ein junger Mann stieg aus der jedoch definitiv älter als ein Schüler schien. Luke brauchte der Sonnenbrille wegen einen Moment bis er Damian Masen erkannte. Er freute sich nun noch einen anderen Lehrer persönlich kennenzulernen. Noch ehe Luke die Begrüßung seines Gegenübers erwiedern konnte kamen laute Geräusche aus dem Hänger, welche definitiv auf das Pferd im Inneren zurückzuführen waren.
"Wenn du ihn draußen lassen möchtest sind hinter den Gebäuden einige Weiden. Unverfehlbar. Ansonsten steht dir der Stall gerne zur Verfügung." Bei all den prächtigen Pferden welche hier mitgebracht wurden war Luke definitiv froh, dass sie einen riesigen Stall und großzügige Weiden hatten. Sein eigener Hengst Calimero war in diesem Moment noch in seiner Box, doch anders als der wohl stolze Hengst im Hänger war das der helle Fuchs von ruhiger Natur und leicht zufriedenzustellen. Er ließ sich von anderen Pferden wenig beeindrucken.
In diesem Moment trat noch ein anderer Mann zu ihnen, den Luke schon etwas besser kannte. Dr. Black. Sein Wallach befand sich schon auf dem Hof und würde hoffentlich bald ebenso viel Gefallen an seiner Umgebung finden wie Calimero.
"Hey Chris. Bist du etwa auch gespannt wer alles so eintreffen wird?" mit einem Grinsen sah er zu dem Tierartz. Nicht ohne Grund würde er hier stehen, schließlich hatte er eigentlich keine Pflicht die Schüler zu begrüßen. Noch einmal wand Luke den Blick zu den großen Stallungen. Schon länger standen die Schulpferde nun hier, sie hatten schon einige Zeit gehabt, sich einzugewöhnen. Es war eine Heidenarbeit gewesen, Reiter in dieser Umgebung zu finden, um den Tieren die Bewegung zu verschaffen, die nötig gewesen war. Doch glücklicherweise waren Ferien gewesen und so waren nicht selten Reitgruppen und Turisten hier gewesen, die ihm sogar noch etwas Profit gebracht hatten. Auch für die Pferde war dies eine gute Eingewöhnung, doch nun, wo die Ferien vorbei waren würden bald ganz andere Menschen und Herausforderungen auf sie zukommen. Luke freute sich ungemein darauf. Einige der Reittiere kannte er schon, sie gehörten zu den ausgewählten Tieren seiner wohlhabenden Eltern, doch andere hatte er hier und da auf der Welt gekauft und diese geballte Masse an schönen Pferden nun hier zu haben war doch irgendwo überwältigend.
Er wurde promt von seinen Gedanken abgelenkt, als ein junges, braunhaariges Mädchen auf sie zu kam. Sie war definitiv keine Lehrerin und so nahm der Direktor Haltung an und lächelte die Schülerin an: "Hey Aria, ich bin Direktor Morgan. Schön dass du hergefunden hast!" Sie sah nett aus und war anscheinend eine offene junge Dame. Nicht jeder würde schließlich sofort auf eine Gruppe von seinen zukünftigen Lehrern zugehen. Zudem war sie die Erste. Pünktlich war sie also definitiv. «

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 3:06 pm

Fynn Rockford

Als der Pickup endlich hielt, sprang Fynn förmlich aus dem Auto. Nach fast 24 Stunden Reisedauer, wovon er allein 16 Stunden in einem Flieger  und 4 Stunden an verschiedenen Flughäfen gesessen hatte, tat es ihm sehr gut, sich die Beine wieder vertreten zu können und frische, nicht klimatisierte Luft zu atmen. "Danke fürs fahren, Jeff! Grüß´die Familie!", rief er noch, als er seine beiden Koffer von der Ladefläche zog. Zum Glück hatte sich Jeff, ein guter Freund seines Vaters bereiterklärt, ihn um 4 Uhr in der Frühe am Flughafen von Pisa abzuholen und herzufahren, wofür Fynn ihm sehr dankbar war. Er genoss die frische Luft und blickte sich um. Zügig lief er dann auf die Gruppe zu, die sich vor dem Stallgebäude versammelt hatte. Es hadelte sich dabei um mehrere Männer, offenbar Lehrer oder Angestellte,  für Schüler wirkten sie dann doch etwas zu alt, ein Mädchen, Fynn schätzte sie auf ungefähr sein Alter, und ein schwarzes Shire Horse. Lächelnd trat er zu der Gruppe, hob grüßend die Hand und stellte sich mit den Worten: "Hi! Mein Name ist Fynn Rockford."

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 5:18 pm

Alyssa Laurentis



#001
Für einen Moment hatte Alyssa gedacht, dass sie sich verfahren hatten und sie viereinhalbstündige Fahrt völlig umsonst auf sich genommen hatte, doch letztendlich führte diese schier endlose unasphaltierte Straße doch nicht ins Leere, denn gerade in diesem Moment tauchte ein Schild vor dem großen schwarzen Transporter auf, welches ohne zu zweifeln erkennen ließ, dass sie im "Fiore de Papavero" angelangt war. So fuhr das Auto durch das große Eingangstor und parkte nicht unweit von ein paar anderen Pferdetransportern, welche schon angekommen waren. Dementsprechend war Alyssa heute an ihrem ersten Tag am neuen Arbeitsplatz sogar einmal pünktlich, was für ein guter Start. Allerdings lag dies nur an der Tatsache, dass ihre Tante ihr neben dem großen schwarzen Auto in welchem genug Platz für ihren Hengst und all ihr gemeinsames Gepäck war, auch den Chauffeur Alfredo zur Seite gestellt hatte. Dieser achtete penibel auf Pünktlichkeit und hatte sie früh genug aus dem Bett gescheucht, sowie ihre Koffer und auch die Sachen ihres Pferdes schon einmal im Auto verstaut. Was für ein vorausschauender Mann er doch nur war. "Dankeschön, Alfredo. Du bist ein wahrer Schatz! Ich werde mich kurz erkunden gehen, wo ich El Amante hinbringen kann und dann bist du auch schon entlassen.", sprach sie mit einem Lächeln und warf noch einen letzten Blick in den Spiegel. Heute war sie perfekt gestylt. Ok, was hieß hier heute?! Perfekt, war die junge Italienerin immer gestylt, schließlich war sie modebewusst und wusste ihre Vorzüge perfekt einzusetzen. Nur heute war sie eben etwas schicker gekleidet. Sie trug ein wunderschönes weißes Kleid, welches sich an ihren Körper schmiegte wie angegossen, wobei der Rock allerdings locker fiel und bis zu den Knien reichte, sodass sie weder zu schick noch zu aufreizend rüber kam. Rot, die Farbe der Liebe und der Leidenschaft war ihr am Liebsten so leuchteten ihre Nägel und auch ihre Lippen in jener Farbe. Ihre Augen hingegen hatte sie dezenter, ohne auffälligen Lidschatten geschminkt. Das lange dunkle Haar trug sie offen. Obwohl sie gerne hohe Schuhe trug und diese auch besser zum Outfit gepasst hätten, trug die junge Lehrerin doch flache Schuhe, schließlich war sie weder dumm noch auf einen gebrochenen Knöchel aus. Sie würde ihren Hengst El Amante noch in den Stall oder auf die Weide bringen müssen. Es war eine ungewohnte Umgebung für ihn und all die Stuten waren ebenfalls interessant, da sollte man lieber einen sicheren Stand haben, wenn man ihn führte.
Endlich öffnete Alyssa schließlich die Beifahrertür und stieg aus dem Wagen. Für einen Moment stand sie nur da, ließ den Blick durch die Gegend schweifen und war erstaunt über den Anblick der sich bot. Sicher hatte ihr Direktor Morgan bei den geschäftlichen Besprechungen bereits Bilder der Anlage gesendet, doch live und in Farbe sah sie doch viel beeindruckender aus. Aufgeregtes Wiehern drang ihr zu Ohren, es schien, als würden die Pferde auch schon ganz aufgeregt sein und sich freuen. Ihr eigenes wartete bestimmt auch schon sehnsüchtig im Hänger darauf sein neues Zuhause kennenzulernen. Eleganten Schrittes begab sich die junge Frau schließlich zu einer Gruppe Menschen, welche am Rande der akkurat gemähten Wiese standen. Auffällig war wohl das große Shire Horse, welches neben einem der Männer stand. Obwohl Alyssa zugegebenermaßen ganz schön aufgeregt war, legte sie ein Selbstbewusstsein an den Tag, dass sicher von innerer Ruhe überzeugen mochte. Ihrem Urteilsvermögen nach schien sich es hier um 3 männlichen Lehrern, dem Direktor - dessen Gesicht sie auch schon kannte - und 2 Schüler zu handeln. " Hallo. Ich bin Alyssa. Alyssa Laurentis", stellte sie freundlich lächelnd sich vor und hielt den Männern nach der Reihe ihre zarte, filigrane Hand entgegen, während sie sie dabei musterte. Keiner von ihnen schien sonderlich alt zu sein, wahrscheinlich nur wenige Jahre älter als sie selbst. Sie waren alle mindestens 20 Zentimeter größer als sie, wenn nicht sogar mehr, doch das störte sie nicht im Geringsten. Alyssa hatte keine Komplexe, sie wusste, dass sie wunderschön und begehrenswert war, gehört hatte sie es schließlich auch schon oft genug. Sie war sich sicher, dass sie mit ihren Kollegen und sicherlich auch mit den Schülern bestens klar kommen würde. "Könnte ich mein Pferd und meine Sachen irgendwo unterbringen? Ich möchte nicht, dass mein Fahrer unnötig auf mich zu warten hat."


Zuletzt von Alyssa Laurentis am Sa Okt 07, 2017 9:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 6:24 pm





Sofia de Luca

Es waren schon einige Leute da, als Sofia auf dem Gelände ankam. Der Hänger, der hinter dem Auto hergezogen wurde, knirschte unter den Kieselsteinen und leise hörte man das Schnaufen eines Pferdes, das erkannte, dass sie angekommen waren. Die Italienerin sprang aus dem Wagen und vollführte eine Drehung, um der Fahrerin in das ähnliche Gesicht zu blicken. Auch wenn sie selbst bereits einen Führerschein hatte, heute saß ihre Mutter hinter dem Lenkrad des Wagens.

"Ich bin wieder da, wenn ich weiß wohin ich Leo bringen kann", sagte sie und drückte ihrer Mutter einen flüchtigen Kuss auf die Wange, die darauf nur antwortete, dass sie absolut keinen Stress hatte Nachhause zu kommen. So ging Sofia ohne große Eile zu den Leuten, die sich dort schon versammelt hatten. Diese sprachen schon miteinander und die junge Frau platzte selbstbewusst mitten in die Versammlung.

"Hallo, ich bin Sofia"
Sie nickte den versammelten Menschen freundlich zu und steckte die kalten Hände in die Jackentasche, um sie ein wenig anzuwärmen. Neugierig, welche Gestalten sie hier erwarteten, ließ sie ihren Blick über die Leute schweifen. Doch der neugierige Blick wurde bald zu einem mehr oder minder schockierten. Denn einen erkannte sie wieder. Und dieser Mann stand eigentlich nicht am Plan. Damian. Damian der heiße Römer, mit dem sie in ihrem Kurzurlaub in den Ferien kurz was hatte. Zwar kam ihr schon zu Ohren, dass er auch ritt. Aber hier hatte sie ihn nicht erwartet. Hoffentlich war er ein etwas älterer Schüler und nicht bald ihr Lehrer...


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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Okt 04, 2017 7:13 pm

Daniel Magee


Daniel grinste kurz, als Luke meinte, dass Django ein hübscher Kerl war. Dann bog ein Fahrzeug mit Hänger ein und ein Mann mit dunklen Haaren und Sonnenbrille stieg aus. Bei ihnen angekommen, stellte er sich kurz als Damien Mason vor. "Daniel Magee und das ist mein Partner Django", stellte sich der Amerikaner daraufhin mit seinem Hengst vor. Ein lautes Rumpeln ließ Danny zu dem Anhänger sehen, während der Besitzer bereits danach fragte, wo er Desperados unterbringen konnte. Die Frage beantwortete der Chef damit, dass die Weiden und der Stall zur Verfügung standen. "Ich hatte eh vor Django erstmal in seine Box zu bringen. Ich kann dir die also schon mal zeigen.", meinte er freundlich, als gerade der Tierarzt zu ihnen stieß. Bei dem Namen Desperados ging Daniel davon aus, dass es sich um einen Hengst handeln würde. Django war zwar die Ruhe in Person und hatte bereits bei Dreharbeiten bewiesen, dass er sehr gut mit anderen Hengsten klar kam, aber es war trotzdem besser, wenn sich die beiden Tiere erstmal nicht trafen.
Knapp nach Christian kam ein Mädchen auf sie zu und stellte sich als Aria Jenkins vor. Luke stellte sich als der Direx vor un meinte noch, dass es schön war, dass sie zu ihnen gefunden hatte. "Magee", stellte er sich knapp vor, als auch schon der nächste auftauchte. Ein Junge, der sich als Fynn Rockford vorstellte. "Magee", entgegnete der Amerikaner und sah bereits das nächste Gefährt auf das Gelände rollen. Daraus sprang diesmal eine junge Frau in einem weißen Kleid. Ab jetzt fühlte sich der großgewachsene Mann in seinen Sportsachen etwas fehl am Platz, aber es störte ihn nicht weiter. Auch sie gesellte sich zu ihnen und entpuppte sich als Alyssa Laurentis. Dann fragte sie, wo sie ihre Sachen und ihr Pferd irgendwo unterbringen könnte, damit ihr Fahrer nicht unnötig warten müsste. "Daniel Magee", stellte er sich ihr vor, bevor er ihr antwortete "Beim Pferd kann ich vermutlich weiterhelfen. Django hier wollte ich in seine Box bringen, da könnte ich dir den Stall schon mal zeigen."
Kaum hatte er geendet, als ein weiteres Mädchen auf sie zu kam und sich als Sofia vorstellte. Ein Blick zu dem wartenden Auto sagte Danny, dass sie wohl auch ein Pferd mitgebracht hatte. Kurz sah er zu Luke, bevor er seine Stimme etwas erhob "Alle, die ein Pferd dabei haben, können Django und mir schon mal zum Stall folgen, damit ihr die Boxen suchen könnt und wir etwas regeln können, wer wann welches Pferd reinführt." Etwas leiser fügte er hinzu "Wir wollen schließlich die Tierchen nicht unter noch mehr Stress setzen." Immerhin hatten sie alle eine mehr oder weniger lange Fahrt hinter sich und drinnen gab es ja auch noch Pferde, die alle nur darauf warteten endlich auf die Weide zu können. Das Verteilen der Pferde würde auch noch mal Stress bedeuten. Schon beim Dreh hatte Daniel gelernt, dass das Timing, wann wo welches Pferd geführt wurde, wichtig war.
Als er geendet hatte, setzte er sich langsam in Bewegung. Django folgte ihm ruhig und beachtete die Menschenmenge gar nicht. Kurz tätschelte Daniel dessen Hals. "Freust dich wohl schon auf dein Fressen, was?", sprach er den Hengsten an und grinste. Nach jahrelanger Filmerfahrung war das auch vorerst das einzige, was das Pferd haben wollte, wie Danny seinen behuften Partner kannte.

tbc.: Nebengebäude -> Stall -> Stallungen der Pferde



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Do Okt 05, 2017 8:55 pm

Damian Masen

Damian erwiderte den Handgriff des Tierarztes und grinste. Na den kannte er doch und auch in Christians Gesicht erkannte er jetzt, das er doch wusste wen er hier vor sich hatte. Zwar waren die Beiden sich erst einmal begegnet, jedoch mit bleibenden Erinnerungen. Chris hatte Damians ehemaliges Turnierpferd nähen müssen, nachdem dieser im Gelände mit seinem Reiter gestürzt war. Zwar war alles gut verheilt und trotzdem hatte Damian den Rappen "Zorro", in seinen wohlverdiente Ruhestand geschickt und sich inzwischen mit Despreados einen Namen gemacht.
"Freut mich dich hier wieder zu treffen!", grinste er dem Arzt zu und wusste seinen Hengst sofort in den besten Händen, sollte etwas passieren.
Weiden hörte sich für den Italiener definitiv gut an, würde Despreados ansonsten unasustehlich sein, würde er ihn morgen reiten wollen und somit war es für ihn entschieden den Hengst nachher raus zu lassen, doch vorher traten erst ein junges Mädchen, gefolgt von einem jungen Mann an die Truppe heran und stellten sich vor.
Da beide definitiv jünger waren, schätzte Damian sich als Schüler ein und stellte sich ihnen lediglich als "Masen!", vor. Immerhin war er ab morgen ihr Lehrer.
Ein weiteres Gefährt mit Hänger fuhr auf den Hof und eine junge Frau stieg aus.
Hätte Damian nicht solch eine gute Selbstbeherrschung wäre ihm sicher die Kinnlad runter gefallen und er hätte angefangen zu sabbern.
Die dunkelhaarige Schönheit trug ein weißes Kleid, welches ihren Busen und ihre schlanke Fugur perfekt betonte, außerdem umspielte der Rock ihre langen Beine. Damian schluckte und ergriff ihre Hand.
"Damian Masen, freut mich!", brachte er hervor und war froh das seine Stimme fest und sicher klang. Selbstbewusst war die junge Frau, keine Frage und ein Grinsen erschien auf den Lippen des Römers. Das würde interessant werden!
Gerade wollte er sich zu seinem Hänger begeben, als ein weiteres Auto samt Hänger auf den Hof rollte und er zu der jungen Frau sah die ausstieg.
Sofort kreisten seine Gedanken um diese eine Nacht vor nicht all zu langer Zeit, er erinnerte sich an Küsse, Schweiß und eine verdammt heiße Nacht und leise fluchte er.
Das durfte doch nicht wahr sein... doch an Sofias Gesichtsausdruck erkannte er sofort, dass auch sie direkt wusste wer er wahr.
Er erwiederte knapp ihr nickte und flüchtete schon beinahe zu seinem Hänger an dem er zuerst die Rampe runter ließ ehe er durch die Seitenklappe zu Despreados stieg und den Hengst langsam rückwärts aus dem Hänger führte.
Gekonnte stapfte der braune die Rampe runter und schnaubte als er auf dem Hof stand und den Rappen erblickte.
Die Nüstern gebläht, den edlen Kopf hoch erhoben und mit geschwollener Brust verkündete er erneut das er da wahr und Damian grinste ehe er den Hals des Pferdes klopfte und ihm die Abschwitzdecke und die Transportgamaschen abnahm, ebenso den Schweifschutz.
Man sah sofort das dieses Pferd ein Sportler war, denn unter dem glänzendem Fell zuckten die Muskeln erregt wärend das Pferd die fremden Gerüche aufsog und leicht tänzelte.
"Ruhig Despo!", brummte Damian ihm zu und nickte dann in Daniels Richtung.
Er würde vorerst den Stall vermeiden und Despreados auf die Weide bringen, damit der Hengst sich austoben konnte.
"Ich bring ihn auf die Koppel!"; wand er sich an die anderen und stapfte mit dem braunen davon. Nicht nur seinen Boss, sondern auch Sofia hinter sich lassend.
Das konnte ja noch was werden.
An den Koppeln ließ er Desperados laufen und der Hengst sprengte davon wie ein junges Fohlen. Amüsiert beobachtete Damian ihn einen kurzen Moment ehe er sich abwand und zurück zum Hof stapfte und sich wieder zu den anderen gesellte.
Er war gespannt wer noch alles kam. Aus den Augenwinkeln beobachtete er Sofia und war insgeheim dankbar, dass diese keinerlei Anstalten gemacht hatte, zu erkennen zu geben das sie sich kannten, denn auf die Erkärung woher konnte er verzichten.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Do Okt 05, 2017 9:42 pm





Sofia de Luca

Die junge Frau bemerkte sofort, dass auch der Römer sie erkannte. Aber er machte keine Anstalten, dies frohen Mutes an die Leute um sie zu verkünden. Froh darüber sah sie ihm nach, wie er sein Pferd auf die Koppel brachte und es laufen ließ. Und als er zurück kam, kam auch die Spannung, die wegen dieser einen Nacht hier zwischen ihnen herrschte.

Und aus eben diesem Grund - und dass ihre Mutter nicht allzu lange warten musste - war Sofia über alle Maßen froh, dass Daniel Magee alle mit Pferd dazu aufforderte, ihm zu folgen. So ging die Italienerin zügig zurück zu ihrer Mum und holte Leo aus dem Anhänger. Dieser schien ein wenig ängstlich zu sein, die neue Gegend war ihm nicht geheuer. Außerdem schien er erschöpft von der langen Reise. Sie bedeutete Stress für das Tier und ein wenig Ruhe in der Box würde ihm sicherlich gut tun. So führte sie den Wallach am Führstrick, den er eigentlich nicht brauchte. Er klebte ihr an den Fersen und stupste sie immer wieder an der Schulter an, bis er sein wohlverdientes Tätscheln bekam.

--> Stallungen der Pferde


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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Okt 07, 2017 10:07 am

Alyssa Laurentis



#002
Nachdem die Lehrerin allen anderen Angestellten dieses wunderschönen Internats die Hand geschüttelt hatte, bot ein sehr großer und breit gebauter Mann, welcher sich ihr gerade als Daniel Magee vorgestellt hat an, ihr die Stallungen zu zeigen. Doch wenn sie so nachdachte, dann wäre es eher kontraproduktiv, wenn sie ihren Hengst nach dem stundenlangen Herumgestehe im Hänger, auch noch sofort in seine Box stellte. "Danke, das ist sehr nett von dir, allerdings möchte ich nicht, dass Amante den Stall auseinander nimmt, nur weil er zu wenig Bewegung hatte.", lehnte sie sein Angebot ab und schenkte ihm noch ein hübsches Lächeln. Natürlich war es nicht so, dass ihr Pferd unerzogen und wild war. Nein, im Gegenteil. Er gehorchte ihr auf Schritt und Tritt. Doch der PRE Hengst wollte nun einmal gefordert werden und wenn dies nicht der Fall war, so kam er doch gerne auf nicht sehr ansehnliche Gedanken. Mit den Worten: "Ich werde mein Pferd mal kurz auf die Weide bringen.", drehte sie der Gruppe von Schülern und Lehrern - welcher soeben noch eine weitere Schülerin namens Sofia hinzugestoßen war - den Rücken und begab sich zu dem Hänger in welchem El Amante sie schon sehnlichst erwartete. Der Hengst war mit ihr schon so oft durch Italien aber auch Spanien gefahren, sei es aufgrund von Dressurturnieren oder Decksprüngen, dass es ihm nichts mehr ausmachte. Das Hängerfahren stresste ihn nicht mehr, nein eher langeweilte es ihn. und an diesem Tag konnte man seine Aufgeregtheit besonders spüren. Alyssa hat ihr Pferd als Fohlen bekommen, seitdem war er nicht mehr umgezogen. So. war es heute quasi das erste Mal für ihn in einem neuen Zuhause. Als die 27-Jährige den Hänger öffnete hörte sie schon das ungeduldige Schnauben ihres "kleinen Mannes", wie sie ihn gerne nannte. Schnell befreite sie ihn von seiner Decke und den Transportgamaschen und führte ihn dann langsam aus dem Wagen. Kaum auf festem Boden, blieb El Amante stehen und regte den eleganten Hals in die Höhe um seine Umgebung zu registrieren. Man sah ihm an wie er sich anspannte um die ersten Sinneseindrücke in sich aufzunehmen, denn unter seinem weißen Fell sah man eindeutig die Muskeln spielen. Der Schimmel war ein staatlicher Kerl, sicherlich nicht der Größte auf dieser Anlage, doch mit seinem Stockmaß von 1,68 schien er neben der kleinen Alyssa wohl doch wie ein Riese. Zusammen waren sie erfolgreich im Dressursport, auch sein Stammbaum und seine Nachkommenschaft voller reinrassiger Pura Razas Españolas ließ sich sehen. El Amante wurde auch noch zur Zucht eingesetzt, welche beim PRE besonders streng gehandhabt wird. Nur Hengste und Stuten welche eine Körung absolviert und bestanden hatten werden in das Zuchtbuch eingetragen. Alle anderen Pferde deren Reinblütigkeit aufgrund von mangelnden Papieren nicht nachgewiesen konnte, wurden gerne als "Andalusier" abgetan.
Nachdem das Pferd schließlich ein lautes Wiehern von sich gegeben hatte, wie um seine Ankunft anzukündigen, konnte Alyssa ihn weiterführen. Bei ihrer Einfahrt auf den Hof, hatte sie die Weiden schon gesehen, dementsprechend würde es sicherlich nicht schwer sein, sie auch zu finden. Und tatsächlich nach kurzem Suchen hatte sie eine scheinbar freie Weide entdeckt ,auf welche sie ihren Hengst führte. Er tänzelte schon unruhig auf der Stelle. So drückte die junge Frau ihm noch einen Kuss auf die Stirn, was einen roten Lippenstiftabdruck hinterließ und entließ ihn dann in die Freiheit. Amante preschte hinfort und seine Besitzerin konnte zurück in den Hof zurückkehren, wo sich die anderen Lehrer befanden. Dort angekommen stellte sie sich zu Damian Masen und schenkte ihm ein Lächeln. Er war ein äußerst gut aussehender Mann, schien sogar relativ gleichen Alters zu sein. "Also, Damian, stimmts?", sprach sie ihn an und strich sich ein paar Strähnen ihres langen Haares zurück. Alyssa übersprang Förmlichkeiten wie das Siezen oder das Ansprechen mit Titel lieber sofort, schließlich waren sie keine 70-jährigen Senioren. Sie bemühte sich nicht ihn noch einmal unauffällig zu mustern, nein sie wollte, dass er es bemerkte. Schließlich blieb ihr Blick allerdings wieder an seinem Gesicht hängen und fixierte seine Augen, welche etwas dunkler, als ihre eigenen waren. "Was hälst du davon, wenn wir schon einmal die Anlage erkunden? Kann sicherlich nicht schaden, es wird sicherlich noch etwas dauern, bis alle Schüler eingetroffen sind und wir zum interessanten Part kommen. Was hälst du davon?", bot sie ihm direkt an. So hätten sie unteranderem auch die Gelegenheit sich unter zwei Augen etwas kennenzulernen. Natürlich hatte Alyssa keinerlei Hintergedanken, nein sie war natürlich ein ganz unschuldiger Engel...

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Okt 07, 2017 8:50 pm

Damian Mase:

Der Italiener sah erst Sofia und dann Alyssa nach als diese ihre Pferde weg brachten. Beides waren wunderschöne Tiere und Damian war wirklich gespannt darauf wie die Pferde sich unterm Sattel machen. Auch auf die Schulpferde war er sehr gespannt. Immerhin würde er, wenn auch vom Bpden aus, mit diesen arbeiten müssen.
Natürlich hatte er eine kurze Überdichtenliste von Luke bekommen in der die Schulis und ihre Eigenarten vermerkt waren, doch er bildete sich gerne selber ein Urteil.
Als die dunkelhaarige Frau zurück kam grinste er sie an, als siw ihn direkt ansprach.
"Stimmt!", gab er ihr recht und in seinen Augen blitzte es erfreut auf als er berkte wie sie ihn ungeniert musterte.
Als Vielseitigkeitsreiter war nicht nur sein Pferd top trainiert. Auch er trainierte fast täglich und dies konnte man an seinem Körper sehen. Nicht selten ließ alleine diese Tatsache die Frauen schwach werden. Kurz dachte er an Sofia zurück. Bei ihr war es ebenso gewesen, hatten sie sich doch kaum 3 Stunden gekannt ehe sie sich durch die Lacken gewälzt hatten.
Den Virschlag seiner Kollegin stimmte er nickend zu.
"Gerne! Ich will nochnal eben nach Desprados schauen und dann können wir uns ja mal auf die Suche nach unseren Schlafplätzen machen!", schlug er vor und gemeinsam schlenderten sie wieder zu den Koppeln wo die beiden Hengste auf zwei verschiedenen Weiden ihre edlen Köpfe im noch saftigem Gras stecken hatten und von ihren besitzern keine Notiz zu nehmen schienen.
"Tolles Pferd... ich nehme mal an due reitest Dressur?!", stellte Damian mehr fest wie das es eine Frage war.
Ein PRE sprang man eher nicht. Dafür waren sie doch etwas zu schwer, dafür konnten diese Pferde durch raumgreifende Gangarten bestechen.
Einen Fus stellte er auf die untere Latte des Zaunes und stützte sich mit den Armen auf der obersten ab und ließ seinen Blick über die Pferde und die Landschaft streifen ehe er sich wieder zu Alyssa umwand und dieses mal war es an ihm sie ungeniert zu mustern.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Di Okt 10, 2017 2:39 pm

Alyssa Laurentis



#003
Natürlich hatte Damian Masen ihre ungenierten Blicke registriert und anstatt, sich unter ihnen unwohl zu fühlen, oder sich geschmeichelt zu fühlen, schien es ihn in seinem Selbstbewusstsein zu bestärken. Die beiden Italiener schienen im Punkt Aufmerksamkeit wohl ziemlich gleich zu ticken, denn nur wenn man sich selbst akzeptierte und wusste wie gut man aussah, konnte man mit ausgesprochenen und unausgesprochenen Komplimenten umgehen, der Meinung war zumindest Alyssa. Sie war sich ihrer Selbst bewusst und auch dem wie sie auf andere wirkte, als auch was sie selbst mit ihrem Auftreten signalisieren wollte. Sie hielt sich an das Sprichwort: "Kleider machen Leute", wie man im Volksmund so schön sagt. Sie war wie eine Schauspielerin und jedes Outfit in ihrem Kleiderschrank war ein Kostüm, mit welchem sie in eine andere Rolle schlüpfen konnte wann immer sie auch wollte.
Erwartungsgemäß stimmte ihr Kollege ihrem Vorschlag natürlich zu. Ein Nein hätte die junge Lehrerin auch nicht wirklich akzeptieren können. Als er meinte, dass er zuerst nach seinem Pferd schauen wollte, nickte sie nur. Sie hatte nichts dagegen, nein im Gegenteil, auch sie wollte sehen, ob ihr Hengst sich soweit wohl fühlte. So verließen sie schließlich Seite an Seite die Gruppe von Lehrern und Schülern in Richtung der Pferdeweiden.

---> Die große Pferdeweide

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Okt 14, 2017 3:19 pm


Das Taxi bog langsam auf den Hof. Matthew darin grinste breit. Nicht nur würde er für einige Zeit soweit von seinem Vater und seiner Mutter entfernt sein, wie es ging, sondern er hatte dem Senior auch noch ein Schnippchen geschlagen, indem er an seinem eigentlichen Fahrer einfach vorbeigegangen war und sich in ein Taxi gesetzt hatte. Wie war der Mann überhaupt auf die Idee gekommen, dass sein Sohn unbedingt mit einer Limousine zu dem Internat fahren musste? Das war doch dämlich. Er hasste diesen Luxus. Matthew machte sich lieber dreckig. Das jetzige schwarze Poloshirt würde er später gegen ein vernünftiges T-Shirt tauschen. Aber jetzt bezahlte er erstmal den Taxi-Fahrer und bedankte sich, bevor er sein Gepäck nahm und sich auf dem Hof umsah. Dabei drehte er sich einmal im Kreis, bevor sein Blick an einer Gruppe hängen blieb, die sich gebildet hatte. Es handelte sich wohl um Lehrer und Schüler. Mit der Reisetasche über der Schulter gesellte er sich zu ihnen. "Hahahallo.", grüßte er in die Runde und stellte sich vor "Ich bbbin Mamamamatthew Rororogers." Dass er dabei stotterte, war ihm nicht mehr unangenehm, aber er fragte sich direkt, wie die anderen darauf reagieren würden. In seiner alten Klasse hatte man ihn jedenfalls ausgelacht, als er mit dem Stottern angefangen hatte. Dabei gab es weder einen physischen noch psychologischen Grund, warum er es tat. Jedenfalls nach den Ärzten. Für Matt war eindeutig sein Vater daran Schuld, der ihn geschubst hatte. Matt war dadurch hingefallen und mit dem Kopf auf dem Tisch geknallt. Als er dann wieder aufgewacht war, hatte er nur noch stottern können. Vermutlich auch ein Grund, warum sein Vater ihn hier für die Sprachenklasse angemeldet hatte. Damit er endlich lernte, wieder normal zu sprechen. Der eigentliche Grund aber war, dass er irgendwann mal die Firma übernehmen sollte, auch wenn er kein Interesse daran zeigte.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Okt 28, 2017 2:26 pm

leonardo sivori
#001

Der junge Mann saß bei seinem Kumpel im Auto und spielte am Radio herum. Kein Lied wollte ihm gefallen ständig wechselte er den Sender und wippte dann mal mit dem Fuß zu ein paar Takten. "Leo, du machst mich nervös." scherzte sein Kumpel. Sie waren zusammen zur Schule gegangen und hatten ihr Taschengeld im gleichen Laden aufgebessert. Jetzt fuhr Francesco ihn mit dem zerbeulten Kombi seines Bruders zu dem Internat nahe Florenz. Von Leonardos Heimatstadt Genua aus, waren es nur ein paar Stunden. Er war seinem Kumpel sehr dankbar, dass er sich die Zeit genommen hatte. Leonardo hatte kein eigenes Auto - das konnte er sich nicht leisten - und das seiner Eltern hätte er nicht nehmen können, weil niemand es zurückgefahren hätte. Für seine Mutter war der Abschied schwer gewesen. Sein Vater hatte ihm sein Missfallen demonstriert in dem er seinen Sohn zum Abschied nicht einmal umarmte. Die Männer hatten sich bloß fest in die Augen gesehen und sich die Hand geschüttelte. 'Vergiss nicht, dich bei deiner Mutter zu melden.' hatte der Blick seines Vaters gesagt. Keine Abschiedsworte, keine guten Wünsche. Aber Leonardo hatte gelernt keine Enttäuschung darüber zu zulassen. Seine Mutter hingegen hatte Tränen in den Augen gehabt und ihn lange umarmt. Er hatte versprochen in den Ferien zu Besuch zu kommen und am Wochenende anzurufen. Damit war sie ein bisschen vertröstet gewesen. Wie erwartet war sein älterer Bruder nicht dagewesen. Seine jüngere Schwester hingegen hatte er noch einmal in seine Arme geschlossen und auf die Stirn geküsst. "Pass auf Mama auf." hatte er ihr gesagt und ihr zugesagt ihr ein Foto von seinem Pferd zu schicken. Vielleicht würde Chiara ihm irgendwann als Internat folgen?  „Entschuldige.“ Sagte der Dunkelhaarige und warf einen Blick aus dem Fenster. „Unsinn!“ erwiderte Francesco. „Seit wann bist du durch so etwas aus der Ruhe zu bringen?“ wollte er wissen. Leonardo seufzte leise und zuckte ratlos mit den Schultern.  „Vielleicht bin ich nicht gut genug. Für meinen Vater wäre das ein riesiger Triumph. Du weißt doch er findet es albern.“ Meinte er. „Jetzt gibt es ohnehin kein Zurück mehr, Pferdeflüsterer.“  Francesco löste die Hand vom Schaltknauf und knuffte Leo in die Seite. Das Auto rumpelte jetzt über einen Sandweg. Schließlich kamen große Weiden und  hübsche Gebäude in Sichtweite. Sein Freund ging vom Gas und fuhr langsamer. Schließlich rollte er langsam auf die Einfahrt. „Raus mit dir, Alter.“ Grinste er. „Und lächeln, Leo. Es ist besser sie denken nicht du möchtest alle töten.“ Leonardo schüttelte den Kopf. „Idiot.“ Lachte der gebürtige Genuese und  stieg aus. „Danke fürs Fahren.“ Er schulterte seine große Reisetasche und winkte seinem Kumpel zu. Dann atmete er nochmal tief durch und strafte seine Schultern. Kurz ließ er seinen Blick über den Hof schweifen. Dann ging er auf eine kleine Gruppe zu und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen während er näher kam. „Hey.“ Grüßte der junge Italiener die Anwesenden mit einem höflichen Lächeln und stellte sich neben einen blonden, jungen Mann, den er der Gruppe Schüler zuordnen würde. „Leonardo Sivori.“ Stellte er sich vor. Er wusste nicht, was vorher gesagt worden war und hoffte er würde keine laufende Unterhaltung unterbrechen und gleich mal einen schlechten Eindruck hinterlassen…



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Jan 13, 2018 2:17 pm

Marla Graf
#01

Das Auto hatte Marla bereits vor dem Tor halten lassen Sie wollte nicht so vorfahren und viel Gepäck hate sie eh nciht. Sie gab dem Taxifahrer das Geld und lief dann über dne Kiesweg auf die Gebäude zu. Der Duft der Pferde erfüllte das Mädchen und zaubterte ihr ein Lächeln ins Gesicht. Schneller laufend rannte sie fast auf das Gebäude zu und um eine Ecke. Ihre Schritte verlangsamten sich jedoch, als sie Gestalten vor den Gebäuden erkennen konnte. Ob das andere Schüler sind? fragte sie sich und ging langsam, im Schatten der Gebäude weiter. Ein blonder Junge stand mit seinem Gepäck etwas unsicher bei den anderen. Zu der Gruppe gesellte sich gerade ein dunkelhaariger Junge. Seine Worte drangen über den Hof an Marlas Ohren: "Leonardo Sivori", stellte er sich vor. Er wirkt selbsicherer als der andere Junge.  dachte Marla, bleib aber abseits von der Gruppe stehen. Sie wusste nicht, ob sie einfach so dazustoßen wollte.
Ein Taxi und ein anderes Auto verließen den Hof. Unschlüssig, was sie nun tun sollte, spielte das braunhaarige Mädchne mit ihren Haaren herum. Sie wickelte sie um den Finger und shcaute unschlüssig zu der Gruppe und dann wieder uaf dne Boden. Was ist, wenn sie mich nicht mögen werden? fragte sie sich und dachte zurück an ihre alte Klasse, inder sie nicht besonders gut angekommen war. Marla schluckte schwer. Sie woltle nicht, dass es hier so lief. Das durfte nicht sein. Aber alle andren wirkten älter als sie und das schüchterte Marla noch mehr ein. Was, wenn sie mcih auslachen, wenn ich mich dazu stelle? fragte sie sich und die negativen Gednaken führten dazu, dass sich das Mädchen entshcloss, nciht zu der Gruppe zu gehen.
Sie schaffte es einfach nicht. Marla drehte sich um, steuerte auf einen Baum neben einem Gebäude zu und setzte sic hdort hin. Sie zog ihre Beine an, legte dne Kopf auf die Knie und versuchte ruhig zu atmen. Mit dieser Technik shcaffte sie es manchmal, irhe negativen Gednaken zu überwinden, aber es klappte nicht immer und konnte auch Mal länger dauern. Du schaffst das shcon. versuchte sie sich immer wieder zu sagen, überzeugt klang es jedoch nicht.
MArla konnte die Gruppe nicht mehr sehen, diese von aber eine Schulter und Haare, was sie jedoch nicht bemerkte. Das Mädchen schloss die Augen und konzentrierte sich nurnoch auf die Atmung, den Baum in ihrem Rücken, das Gras unter sich, die Wärme der Sonne und die Geräusche der Vögel und Pferde, die zu ihr herüber drangen. Langsam wurde sie ruhiger und die negativen Gefühle verdrängtne sich etwas. In der Lage zur Gruppe zu gehen war sie aber noch nicht und so bleib sie dort sitzten.

Ort: Außenreitplatz --> vor den Gebäuden, etwas entfernt von der Gruppe unter einem Baum.
Zeit: Ende August; 06:00
Angesprochen: /
Erwähnt: Leonardo; Matthew (ind); die Gruppe
Aussehen: offene Haare, blaue Jeans, weiße Bluse, Westernstiefel, ungeschminkt
Sonstiges: hi, freu mich auf das RPG mit euch (auch wenn ihre Schüchternheit das grade vielleicht schwieirig gestaltet)
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Zuletzt von Marla Graf am Mo März 19, 2018 3:22 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   So Jan 14, 2018 5:00 pm

LUCA MARTINELLI
#001
Luca konnte nicht abstreiten, dass er verdammt froh war, dass er wieder italienischen Boden unter den Füßen hatte. Das Wetter hier war einfach angenehmer für ihn. Und obwohl es jetzt alles anders werden würde, weil er nun dieses Internat besuchen würde. Er war in Italien aufgewachsen, sogar in Florenz geboren. Aber die letzten drei Jahre hatte er mit seiner Familie im Heimatland seiner Mutter verbracht: in Schweden. Sie hatten dort auf dem Land gelebt. Die Natur in Skandinavien hatte den jungen Mann wirklich geliebt. Vor allem wenn er am Wasser war oder lange Ausritte in der Natur. Es war einfach traumhaft. Nur mit den Temperaturen war er nie richtig klar gekommen. Vor allem im Winter hatte er das Gefühl regelmäßig erfrieren zu müssen. Er war eben doch ein waschechter Italiener. Der Abschied von seiner Familie war nicht einfach gewesen, doch die Chance das Internat zu besuchen war unglaublich. Es sollte endlich wieder richtig losgehen. In Schweden hatte er was den Reitsport anging auch die schwerste Zeit erlebt. Vermutlich würde es für andere komisch erscheinen, da er den Sport so liebte, aber er hätte ihn fast aufgegeben. Vor ungefähr elf Monaten war er auf einem Ausritt im Wald unterwegs. Eigentlich war es ein wirklich guter Tag gewesen doch die Stute, die er an dem verhängnisvollen Tag geritten war, war nervös. So ganz genau konnte Luca es auch nicht erklären, wie es zu dem Sturz gekommen war, doch er war gestürzt. Der junge Mann fiel unglücklich auf seinen linken Arm. Ein späterer Besuch im Krankenhaus führte zu der Diagnose einer distalen Radiusfraktur, also einem Bruch in der Nähe des Handgelenks. Leider handelte es sich dabei um einen komplizierten Bruch, sodass eine Operation erfolgte. In der nächsten Zeit wurde Luca von vielen Zweifeln geplagt, ob er wieder auf den Rücken des Pferdes steigen sollte. Natürlich sagte man, dass man immer wieder aufsteigen sollte, aber es fiel ihm schwer. Am Ende war es seine Zwillingsschwester, die ihn immer wieder motivierte. Luca fand die Freude am Reiten weiter und so war die Entscheidung hierher zu kommen schnell gefunden.
Mittlerweile war Luca angekommen und hatte seine Reisetasche um seine Schulter gehängt. Es standen schon einige andere vor dem Gebäude. “Hey. Ich bin Luca. Martinelli.“ stellte er sich vor, da er mitbekommen hatte, dass auch andere so vorgegangen waren. Er sah sich um. Sein Blick fiel auf einen jungen Mann mit etwas gebräunter Haut. ‘Oh mein Gott.‘ schoss es ihm durch den Kopf. Wenn er es richtig gehört hatte, hatte sich dieser als Leonardo vorgestellt. Wieso sah er nur so gut aus? Von dieser Erkenntnis abgelenkt, stolperte er ein wenig über seine eigenen Füße und dann auch noch genau in diesen so verdammt gut aussehenden jungen Mann hinein. „Oh Gott. Sorry. Das war nicht meine Absicht!“ entschuldigte er sich und wurde leicht rot. Wie peinlich war das denn bitte? Er musste sich ja gleich dumm anstellen, wenn er jemanden süß fand. Und ja: Er fand einen jungen Mann süß. An diesen Gedanken hatte er sich vor einer Weile auch erst gewöhnen müssen, aber mittlerweile war sich Luca da ziemlich sicher: in seinen Augen waren Männer interessanter als Frauen, was Beziehungen oder Liebe anging.


Wir hab'n uns mal geschworen: „Ey, wir warten nie auf morgen!"

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Sa Jan 20, 2018 2:11 pm


#002

Lange stand Matthew noch nicht da, als sich ein weiterer junger Mann zu ihnen gesellte und sich als Leonardo Sivori vorstellte. Kurz musterte Matt den nun neben ihm Stehenden, der vermutlich auch zu den Schülern gehörte. Der war jedenfalls ungefähr so groß, wie er, aber deutlich sportlicher, wenn man alleine nach den Muskeln ging. Der Siebzehnjährige selbst machte zwar gerne Sport, aber bei ihm waren nicht so viele Muskeln zu finden. Ganz war er halt noch nicht aus der Pubertät. Was noch zu erkennen war, war der Kontrast, den die Hauttöne aufwiesen. Leonardo war deutlich gebräunter und kam daher vermutlich auch aus Italien. Er selbst war ja wirklich fast schneeweiß. In London bekam man halt nicht so viel Sonne ab, vor allem, wenn man die meiste Zeit drinnen sein musste. Seit dem Streit, der damit geendet hatte, dass Matts Schläfe Bekanntschaft mit der Tischkannte gemacht hatte, hatte er auch eher seltener das Haus verlassen dürfen. Offensichtlich schäme sich jetzt der Senior für seinen Sohn, wobei der doch eigentlich Schuld am Stottern war. Bei dem Gedanken daran, fuhr sich Matthew unbewusst über die kaum sichtbare Narbe, die geblieben war, als noch ein weiterer Junge auftauchte. Der war etwas kleiner als Matt, aber schien ebenso wenig starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt gewesen zu sein, wie er es gewesen war. Der junge Mann stellte sich als Luca Martinelli vor und stolperte dann in Leonardo hinein. Aus der alten Klasse von Matt hätten vermutlich viele jetzt angefangen zu lachen, darunter auch einige, die er einige Zeit für seine Freunde gehalten hatte, aber Matt selbst tat es nicht, er ignorierte das weitere Geschehen nach der Entschuldigung und stellte sich stattdessen den Neuankömmlingen noch mal vor. "Mamamatthew Rogrogrogers.", gab er stotternd von sich. "Alalmählich sesind wiwir ganz schöschön viele hihier.", meinte er und überspielte damit seine Neugierde, wie sich jetzt die anderen wegen seines Stotterns verhielten. Hoffentlich würden nicht alle anfangen zu lachen, aber wenigstens lenkte das etwas von dem nun rotangelaufenen Luca ab. In wewelwelche Klaklaklasse gegeht ihr?", fragte er interessiert in die Runde und stellte seine Reisetasche ab.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mo Jan 22, 2018 2:42 pm

leonardo sivori
#002

Das höfliche Lächeln half ihm seine Nervosität zu verstecken. Zwar hatte Leonardo nie ein Problem damit gehabt auf Leute zu zugehen, aber bis jetzt hatte er immer die Möglichkeit gehabt sich irgendwann zurückzuziehen. In der Schule konnte man Leuten, die man nicht leiden konnte leichter aus dem Weg gehen. Außerdem ging man Nachmittags nach Hause und traf sich mit den Freunden, die wirklich zählten. In Leos Fall war Zuhause nicht immer ein fröhlicher Ort gewesen. Die Krankheit seiner Mutter und das Verhältnis zu seinem Vater sorgten für Anspannung. Leonardo hatte immer versucht seine Schwester und seine Mutter aus den Streitereien mit seinem Vater rauszuhalten um die Stimmung nicht gänzlich zu ruinieren.  Oft hatte das gut geklappt, manchmal gar nicht. Irgendwie war er froh Abstand davon zu gewinnen. Aber eine gewisse Aufregung konnte er nicht leugnen. Mit welchen Leuten würde er zusammen wohnen? Er erwartete nicht, dass er sich mit jedem verstehen würde. Aber er hoffte darauf nicht gerade mit diesen Leuten in einem Zimmer zu landen. Da war er sicher nicht der einzige. Ein bisschen neugierig blickte er in die Runde und schirmte die Augen vor der Sonne ab um seinen Blick erneut über den Hof schweifen zu lassen. Die Gebäude wirkten einladend und eigentlich konnte er es kaum glauben, das er und weitere Schüler auf dieser hübschen Anlage wohnen würden. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als ein weiterer junger Mann sich zu ihnen gesellte. Wie der Blonde neben ihm hatte er helle Haare und einen deutlich helleren Hautton als Leonardo. Auch er wirkte auf den ersten Blick sympathisch. Aber der Dunkelhaarige war nicht darauf vorbereitet gewesen ihn ‚aufzufangen‘. „Nicht so stürmisch.“ Schmunzelte er und musterte den jungen Mann, der sich als Luca vorgestellt hatte und in diesem Moment rot anlief. „Nichts passiert. Ich bin nicht aus Glas.“ Versuchte er Luca zu beruhigen, dem das spürbar unangenehm war. Insofern war er dem Anderen sehr dankbar, dass er sie Beide ansprach und für Ablenkung sorgte. Leo hatte seine Vorstellung knapp verpasst und erfuhr nun, dass der junge Mann Matthew hieß. „Freut mich euch kennenzulernen, Jungs. Seid ihr gut hergekommen?“ Er musste sich zu Anfang etwas Mühe geben um den Worten von Matthew zu folgen. Das Stottern war ungewöhnlich für seine Ohren. Er wusste nicht, ob es Nervosität oder eine Macke war. Aber es war sicher weder Absicht noch etwas worüber man Lachen sollte. Stattdessen beantwortete er die gestellte Frage. „In die Sprachenklasse.“ Meinte er. „Naturwissenschaften sind nicht mein Ding.“ Gab er zu. „Und ihr?“ Seine Neugier war geweckt und die beiden Jungs schienen fürs erste eine gute Gesellschaft zu sein. Er hoffte, dass es ihnen gelingen würde im Verlauf des Tages das erste Eis zu brechen und vielleicht noch ein paar Worte zu wechseln.



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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Jan 24, 2018 9:20 am


»Direktor Morgan«



» Mitlweile war einige Zeit vergangen und es war sicher schon 7, wenn nicht sogar 8 Uhr. Direktor Morgan schaute zufrieden zu wie sich die Schüler langsam aber sicher einfanden. Allesamt sahen sie nett aus und stellten sich höflich einander vor. Er machte einen blonden Jungen aus, der sich als Matthew vorstellte. Offensichtlich hatte dieser ein Problem mit Stottern, doch keiner der Schüler schine negativ darauf zu reagieren. Sie schienen wirklich eine nette Gruppe zu sein. Mit einem Grinsen fragte sich Direktor Morgan wie lang das wohl noch so bleiben würde. Auch die kleinen Flirtereien unter den Lehrern entgingen ihm nicht, doch Morgan war viel zu entspannt um aus dieser Mücke jetzt schon einen Elefanten zu machen. Jeder lernte sich eben auf seine eigene Art und Weise kennen und sie waren alle alt genug um zu wissen was sie taten. Solange er nicht irgendwann einen Schüler und einen Lehrer auf der Toilette erwischte war wohl alles im Lot.
Einige der Neuankömmlinge brachten ersteinmal ihre Pferde in die Stallungen oder schauten sich um, was ihm selber ganz recht war. So wurden sie nicht sofort ungeduldig oder gelangweilt während sie auf die Nachzügler warteten. Morgan beschloss noch ein wenig zu warten, bevor er eine kleine Ansprache halten würde. Doch auch ihm verging langsam die Lust am nur zugucken und so stellte er sich neben einen Schüler aus der Sprachklasse, wie er grade erfahren hatte. Sein freundliches Gesicht spiegelte seine gute Laune wieder und mit einem begrüßenden Lächeln meinte er: "Soso, eine Naturwissenschaftsniete also, ich kann es dir nicht verübeln." Auch er selber war, abgesehen von Biologie definitiv kein Fan von Mathematik und dem ganzen Kram. Irgendwo gab es schließlich auch wichtigeres als Formeln und Zahlen. Wenn man es konnte bewunderte Morgan es, wenn nicht war es sicher auch kein Weltuntergang.
"Ich weiß nicht ob ihr mich schon kennt, aber ich bin Direktor Morgan. Und damit euer Sklaventreiber hier bis ihr durch seid." ein verschmitzes Grinsen lag auf dem männlichen Gesicht. Er würde den Schülern sicher nicht von Anfang an offenbaren, dass er sich eigentlich nicht wirklich dafür scherte was sie taten, solang niemand hier ernsthaft Regeln brach. «

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Jan 24, 2018 2:57 pm

Marla Graf
#002

Nur mit halbem Ohr lauschte Marla den Gesprächen der anderne Schüler. Sie stellten sich vor und ein paar Namen folgen ihr zu: Luca, Matthew, Leonardo. Sie berkte sich diese, aber zuordnen konnte sie ja so oder so keinen der Namen, denn sie sah die Gruppe von Schülern nicht.
Marla saß immernoch auf dem Boden an den Stamm des Baumes gelehnt und atmete ruhig. Langsam ging es ihr besser. Du schaffst das hier! sagte sie sich. Wenn es Mal nciht so lief, konnte sie doch sofort zu den Pferden und absppannen. Was gab es besseres?
Früher hatte sie immer jemand fahren müssen und ihre Eltern ware nnciht gerade begeistert gewesen. Nie war sie dann zu ihrem Pferd gekommen, wenn sie es gebraucht hätte. Aber hier konnte sie einfach so zu ihnen. Der Geruch war warscheinlich auf sogut wie den ganzen Gelände. Was gab es besseres. Du kannst es schaffen. Du kannst e...
Ihre Gedanken wurden von einer älter klingenden Stimme jäh unterbrochen: "Soso, eine Naturwissenschafsniete also." sprach die Stimme. Wer kann das sein? fragte sich Marla. Ihre Frage wurde sogleich beantwrotet, als der Mann sich vorstellte. Er war Direktor Morgan und Marlas Augen weiteten sich. Verdammt! dachte sie. Sie sollte wohl schon bei der Gruppe sein. Sie sprang ungeschickt auf und wäre fast nach Vorne hingefallle, hätte sie sich nicht gerade so abfangen können. Oh Gott! Wie peinlich. Hoffentlich hat das keiner gesehen! dachte sie, strich ihre Klamotten glatt, warf ihre Haare zurück und ging dann wieder im Schatten der Gebäude entlang auf die Gruppe zu.
So unauffällig wie möglich, stellte sie sich dazu, hielt den Kopf unsicher gesenkt. Hoffentlich merkt es keiner und spricht mich drauf an... dachte sie, während ihre Finger mit einer Haarsträhne spielten, die nach vorne gefallen war.

Ort: vor den Gebäuden unter einem Baum --> bei der Gruppe
Zeit: Ende August, 06:00 am
Angesprochen: /
Erwähnt: Direktor Morgan, ein paar Jungen
Aussehen: offene Haare, blaue Jeans, weiße Bluse, Westernstiefel, ungeschminkt
Sonstiges: /
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Zuletzt von Marla Graf am Mo März 19, 2018 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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BeitragThema: Re: Vor den Gebäuden   Mi Jan 24, 2018 8:31 pm

>>Enya Fuchs<<
#01

Mit ihren Kopfhörern in den Ohren fuhr saß Enya neben ihrem Onkel in dem alten Pick up Truck den er gemietet hatte um sie zum Internat zu fahren. Ich hoffe ich bin nicht zu spät dachte die 17 jährige als ihre Gedanken von einem sanften Stoß in ihre Rippen unterbrochen wurden. "Was ist denn?", fragte Enya ihren Onkel der mit seinem Blick schon wieder auf die Straße gerichtet war. Eigentlich mochte sie ihren Onkel ganz gerne und sie war ihm auch unendlich dankbar dass er sie zum Internat begleitet, aber sie war ein wenig genervt mit der Art wie er sie aus den Gedanken gerissen hatte. "Wir sind fast da", meinte er gelassen und ignorierte den etwas sauren Unterton in ihrer Stimme, "ich dachte ich sollte dich mal aus den Gedanken reißen und dich daran erinnern dich Zuhause zu melden. Ich weis zwar nicht wann du es das letzte Mal getan hast aber ich bin mir sicher dass Elias sich freuen würde von dir Zuhören." "Jaja", gab Enya zurück und richtete ihren Blick auf die Straße vor ihr. Stimmt, wann habe ich mich das letzte mal bei ihm gemeldet?, dachte Enya, ach ich melde mich bei ihm sobald wir da sind Sie und ihr Onkel fuhren jetzt schon ganze acht Stunden und langsam wurde Enya auch ein wenig müde. Sie konnte im Auto nämlich nicht schlafen und war nun schon viel zu lange wach, was die 17 jährige gar nicht gut fand. Kurze Zeit später bog der Truck auch schon in den Hof ein. Als der Wagen dann endlich anhielt, sprang sie förmlich aus dem Auto, nahm ihren Rucksack auf den Rücken und holte ihren Koffer der auf der Rückbank verstaut war. Danach rief sie ihrem Onkel noch einen schnellen Abschiedsgruß zu und sah sich um. Die 17 jährige entdeckte eine Gruppe von Menschen und ging langsam darauf zu. Als sie dort ankam stellte sie sich erstmal mit einem sanften Lächeln vor: "Hi, ich bin Enya"
Angesprochen/Erwähnt: Die Gruppe im allgemeinen
Aussehen: gewellte, offene Haare im Seitenscheitel, hellblaue Jean, rosa-besches T-Shirt und schwarze Sneaker
Zeit/Ort: ende August, zwischen 6-10 am; Vor den Gebäuden bei der Gruppe
Sonstiges:/
>>Steckbrief<<


Zuletzt von Enya Fuchs am Fr Jan 26, 2018 4:57 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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