Das Krankenzimmer

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BeitragThema: Das Krankenzimmer   Do März 29, 2018 11:26 am

Hier befindet sich das Krankenzimmer, in dem Dr. Freeman und Krankenschwester Bernadette sich um die Kranken sowie Verletzten kümmern. Hier finden nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und andere Angestellte Schutz.

Für ein Krankenzimmer ist es recht gemütlich eingerichtet. Weiße Wände, eine krankenhaustypische Liege und eine kleine bewegbare Leuchte erinnern zwar an die Tätigkeiten hier, doch sind die Instrumente, Medikamente und auch das komplette Verbandszeug in normalen, schlichten braunen Kästen untergebracht, die sich um die Liege an den Wänden säumen. Unter dem Fenster steht der Schreibtisch von Dr. Freeman mit einem Bürostuhl und einem Computer. Der Schrank, in dem die Medikamente aufbewahrt werden, ist noch einem extra verschlossen und so vor ungewollten Händen sicher.

Anschließend an das Krankenzimmer ist noch ein kleiner Raum mit einem Tisch, Bänken sowie einigen Stühlen, einer kleinen Küche und einem kleinen Kühlschrank für Essen und kalte Getränke. Die Tür zu dem kleinen Zimmer fehlt.

Ist keiner im Krankenzimmer, wird es verschlossen.

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Sa Apr 21, 2018 12:49 pm


 
»Dr. David Freeman«



Post #5

<-- Stallungen der Pferde

»Als David das Krankenzimmer betrat, spürte er bereits, wie der Schweiß seine Stirn herab rann. Es war wirklich heiß, die Augustsonne strahlte mit all ihrer Kraft auf das Internat herab. Er war froh, dass in innerhalb der dicken Steinmauern bedeutend kühler war und legte Samantha sachte auf der Liege ab. Dann ließ er sich in seinem schwarzen Bürosessel nieder und sah hinüber zur Schülerin. Sie zitterte noch ein wenig, doch bedeutend weniger als zuvor. Ein weiteres Beruhigungsmedikament wollte er ihr nicht geben, das würde sie nur hinter einen Nebelvorhand stoßen, sobald es nachließ waren ihre Probleme aber auch nicht gelöst. Hier im Krankenzimmer hatte sie ihre Ruhe und war vor neugierigen Blicken anderer Schüler erstmals geschützt. Wenn sie sich ausgeruht hatte, konnte sie auf das Zimmer. Doch vorher musste er wissen, was mit ihr los war, um ihr auch helfen zu können. Luke Morgan schien über sie Bescheid zu wissen, doch dieser war gerade anderswertig beschäftigt. Und da Sophia anscheinend eine erste Bezugsperson war, wartete er auf sie bis sie ebenfalls das Zimmer betrat «


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 22, 2018 10:29 am


Post: 013
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Mit etwas Verspätung betrat auch Sophia letztendlich das Krankenzimmer. Kurz war ihr ihre eigene Tasche vor dem Gebäude die Stufen wieder herab gepurzelt, sodass die wendige Frau schnell hinterher gesprungen war und sie vor schlimmerem bewahrt hatte. Trotzdem klebte ihr den Schweiß ihm Nacken, sodass sie kurzerhand das Haargummi von ihrem Handgelenk zog und sich einen Dutt band. Einige Strähnen fielen allerdings gleich wieder heraus. So war es immer, ihr Haar war zu dick, als dass sie es in aller schnelle gut hochbinden konnte. Doch Sophia störte es nicht, hauptsache sie war der Sonne draußen entflohen. Zwar war ihre Bluse unheimlich luftig und locker, wünschte sich die blonde Frau doch einen Pool herbei. Jetzt. Sofort. Oder einen kleinen See. Würde auch reichen.

Seufzend fuhr sich die Lehrerin kurz über die Stirn, bevor sie den Kühlschrank entdeckte und - gottseidank - Getränke darin fand. Schnell schnappte sie sich drei Wasserflaschen bevor sie zu David und Samantha trat. Sophia stellte die Wasserflasche neben Samantha auf die Liege, schraubte sich ihre eigene auf und trank einen großen Schluck, während sie die dritte Flasche David reichte. » Und, was meinst du? Was sollen wir jetzt tun? «, fragte sie, nachdem sie Wasserflasche abgesetzte hatte und sich einmal mit der gleichen Hand über den Mund gestrichen hatte.


Ort: Die Stallungen » Krankenzimmer
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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 22, 2018 5:59 pm


 
»Dr. David Freeman«



Post #6

»Sophia kam bald schon nach und band sich, nachdem sie die Tasche abgestellt hatte, die Haare hoch. Einige der blonden Strähnen ließen sich jedoch nicht bändigen und flohen sogleich wieder aus dem Haarband.

"Na klar duzen wir uns, wir sind ja Kollegen", sagte er lächelnd uns zog sich die dünne, schwarze Jacke kurzerhand aus. Schwungvoll breitete er sie über der Lehne seines Stuhles aus und nahm dann dankend die Flasche Wasser entgegen, die Sophia ihm entgegen streckte. Die Kälte der Flasche tat unheimlich gut und David rollte sie erst einmal in seinen Händen, um sich abzukühlen.

"Ich warte, bis sie sich so weit erholt hat, dass ich sie ruhigen Gewissens auf ihr Zimmer schicken kann. Falls es sich verschlimmert, muss ich einen Krankenwagen holen. Aber ich hoffe nicht, dass das passiert", antwortete er auf die Frage der hübschen Frau und sah Samantha nachdenklich an. Er hoffte, dass sie sich bald erholen würde. Doch seine Aufmerksamkeit lenkte immer wieder von der Schülerin auf die Lehrerin und sein blauer blick heftete sich bald wieder auf sie.

"Du kannst ruhig gehen, danke für deine Hilfe auf jeden Fall"
Lächelnd sah er die Frau an und setzte die Wasserflasche an den Mund, um einige Schlucke der kalten Flüssigkeit hinab rinnen zu lassen. Eigentlich hatte er die Gesellschaft der Lehrerin lieb gewonnen, aber er wollte sie nicht zwingen, hier auszuharren, wer wusste wie lang «


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 22, 2018 10:28 pm

Samantha McLain


<- Stallungen der Pferde
Immer wieder bei den Gedanken an ihr zuhause und ihrer Mum, füllten sich ihre Augen mit Tränen und ein paar rannen ihre Wangen hinunter. Sie hatte keine Kraft, um ihre Gefühle alle hinter der kalten Fassade zu verstecken, die sie sich immer wieder aufbaute. Immer wieder kam von dem psychisch total verstörten Mädchen gegenüber anderen Ignoranz, Kälte und Härte, um sich selbst schützen zu können und nicht um die anderen zu verärgern. Aber es war Samanthas Weg mit den Dingen und Gegebenheiten klarzukommen. Ebenso wie das Ritzen, welches sie von ihrem innerlichen Schmerz befreien konnte. Immer wieder verlor sie auf dem Arm des Arztes kurz das Bewusstsein und sah wieder den grellen Scheinwerfer vor sich. Dann zuckte sie zusammen und öffnete wieder die Augen aus denen wieder Tränen flossen. Ihre ganze Psyche war vollkommen aufgewühlt.
Als der Arzt sie auf die Liege ablegte, atmete sie schwer und versuchte die Tränen und den ansteigenden Ritzdruck zu unterdrücken. Als Dr. Freemann sich umdrehte und Mrs. McLawrenz in den Raum kam, kratzte sich Sam über ihre Unterarme, um den Druck zu erleichtern. Es war wie eine Sucht für sie. Sam konnte nicht mehr anders, als so dem Schmerz zu entkommen und die Tränen zu unterdrücken. Sie war völlig fertig mit den Nerven und sehnte sich einfach nur nach Liebe und Geborgenheit, gegen die sie sich gleichzeitig so wehrte. Leid und Schmerz spiegelten sich in ihren Augen wieder, die die Decke wieder vor sich anstarrten.


Zuletzt von Samantha McLain am Do Apr 26, 2018 10:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Mo Apr 23, 2018 5:02 pm

[OUT: Samantha, bevor du hier posten kannst, musst du einen Post im Stall absetzten, in dem du auch kennzeichnest wohin dein Charakter geht!]

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 29, 2018 11:43 am


Post: 014
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Verblüffung machte sich in Sophia breit. Sie sollte einfach gehen um Samantha alleine lassen? Das konnte sie nicht, sie hatte versprochen bei ihr zu bleiben. Die Lehrerin wollte das junge Mädchen nicht einfach dort auf der grell-weißen Liege zurücklassen und in ihr Zimmer gehen, um sich um zu ziehen und dann... ja, was zu tun? Zu Yakari zu gehen? Sie hätte dafür jetzt eh keinen Kopf gehabt. Kurz lachte sie auf. » Du glaubst doch nicht ernsthaft das ich jetzt gehe. «, schmunzelnd schüttelte sie ihren Kopf, wobei sich noch eine Strähne löste, die sie sich in einer zackigen Bewegung hinter das Ohr strich. » Natürlich bleibe ich hier, wer weiß, wie es ihr geht, wenn sie wieder bei Sinnen ist. Ich hab so das gefühl, als müsste ich mich um sie kümmern.. als wäre ich für sie verantwortlich...«, nachdem sie dies leise und mit besorgter Miene gestanden hatte, nahm sie sich einen Stuhl aus der kleinen Küche nebenan, stellte ihn neben David ab und ließ sich rittlings darauf nieder. Die Arme auf die Rückenlehne gestützt, legte sie den Kopf ab und betrachtete kurz Samantha, bevor ihre Augen zu dem Arzt neben ihr flogen. » Und jetzt erzähl doch mal, was hast du gemacht, bevor du hier gelandet bist?«, ein verschmitztes lächeln zeigte sich auf dem Gesicht der Blonden, während sie ihn betrachtete und mit den Ringen an ihren Fingern spielte. Besonders mit dem breiten, an der rechten Hand den sie von ihrer Mutter bekommen hatte.


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 29, 2018 4:44 pm


 
»Dr. David Freeman«



Post #7

»Sophia war anscheinend nicht gewillt, zu gehen und holte sich aus der kleinen Küche einen Stuhl, den sie direkt neben den Arzt plazierte und sich setzte. Dass sie glaubte, dass sie für die Schülerin verantwortlich sei, machte David Sorgen. Aber wenn nicht sie, wer dann?

Als Sophia vom Thema ablenkte und fragte, was er gemacht hatte, bevor er hier her gekommen war, lächelte er. Kurz sah David zu, wie die junge Frau mit den Ringen auf ihren Fingern spielte, dann sah er in die blauen Augen.

"Ich habe in einem Krankenhaus in England gearbeitet. Ich bekam von Luke dieses Angebot hier und dachte mir, wieso nicht? Wieso nicht nach Italien reisen und einmal statt des ständigen Regens die Sonne genießen? Und du, was hast du gemacht?"

Nach seiner Frage wanderte der Blick des Mannes zurück zur Schülerin, welche immer noch an die Decke starrte «


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Apr 29, 2018 9:58 pm

Samantha McLain #026


Immer weiter rannen Samantha Tränen aus den Augenwinkeln und trafen auf die weiße sterile Liege auf der sie lag. Immer wieder kratzte sie sich kräftig über ihre stark vernarbten Arme, um mit der vorhandenen Situation zurechtzukommen. Die 17 jährige hörte dem Gespräch der beiden Erwachsenen zu und bekam mit, wie Mrs. McLawrenz, sagte, dass sie das Gefühl hätte für Samantha da sein zu müssen. Das Mädchen auf der Liege schluckte schwer und nahm den Blick nicht von der Decke. Sie wollte weg hier. Raus aus der Aufmerksamkeit. Sie wollte für sich alleine sein. Sie hatte Druck sich die Arme wieder aufzuschneiden und die Tränen wurden mehr als weniger, je mehr sie sich beruhigte von ihrem Zusammenbruch. Sie atmete immer noch schwer und und sagte nichts, weil sie keine Aufmerksamkeit bekommen wollte. Stattdessen dachte sie über die Worte der Lehrerin nach und weiterhin, dass sie ihrer Mum so ähnlich war. Ob sie damit klarkommen würde? Doch tatsächlich zogen zwei Seiten an ihr. Einerseits wollte die schwache Schülerin einfach nur weg, aber auf der anderen Seite wünschte sie sich eine Umarmung und Liebe, gegen die sich lange gewehrt hatte und auch immer noch wehren möchte. Wieder kratzte sie über ihre Wunden und Krusten auf ihren Armen, was sie etwas erleichterte.
Sie hörte wie Mr. Freemann erzählte, dass er vorher in England im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun lieber ins sonnige Italien kam. Sam zuckte zusammen bei den Worten, denn sie wollte lieber wieder zurück nach Hause. Dort war alles einfacher und der Einstieg hier war ja alles andere als gut. Mit Leiden und Schmerz in den Augen schaute sie auf zu den beiden Erwachsenen, die bei ihr saßen und murmelte:" Ich möchte einfach nur noch weg hier. Nach hause. Alleine sein. Bitte lasst mich einfach gehen." Der Schmerz den Samantha führte, war in ihren Augen nicht zu übersehen und auch nicht das Blut das aus den aufgekratzten Krusten floß. Schnell zog sie die Ärmel ihrer Jacke wieder nach unten und wisch den Blicken der Erwachsenen wieder aus.

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Di Mai 01, 2018 11:59 am


Post: 015
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Sophia lächelte. » Das "wieso nicht" kenne ich auch zu gut. Ich habe die letzten Jahre als Coach gearbeitet, wenn man es so nennen möchte. Als Parelli-Instructor in der Schweiz. Tolles Land. Aber als Luke mich anrief, konnte ich nicht auschlagen und wollte wieder ins warme zurück.«, ein verschmitzter Ausdruck flog über Sophias Gesicht. Sie dachte an ihre Kindheit in der sie mit Drew und Mirelle auf dem Gestüt ihrer Eltern aufgewachsen war. Irgendwann hatte sich Sophia von der klassischen Zucht abgewendet und sich einen Pinto-Jährling gekauft. Sie wollte etwas ganz neues ausprobieren und fuhr zu Linda Parelli als er alt genug war.
Man, sie musste heute definitiv noch zu Yakari.

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Samantha aufeinmal anfing zu sprechen. Sie wollte weg? Was war nur mit dem Mädchen passiert? Seuftzend richtete sich Sophia auf ihrem Stuhl auf und warf David einen besorgten Blick zu. Hatte das Mädchen eine schwere Depression? Und wenn ja, wie sollte sie sich auf dem Internat zurechtfinden? Sophia wusste nicht, was nun mit dem Mädchen passieren sollte. Ob sie Samantha hier überhaupt so helfen konnten. Doch, da Luke der Aufnahme zugesagt hatte, wusste er dann auch von ihren Problemen?
Das waren zu viele Fragen... Sophia stöhnte leicht und lies die Stirn auf ihre Arme sinken.


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Do Mai 10, 2018 5:34 pm


 
»Dr. David Freeman«



Post #8

»Der Mann lauschte der angenehmen Stimme der Lehrerin und lächelte, als sie die Schweiz erwähnte und dass sie ins Warme zurück wollte.

"Ja, Italien ist ein wirklich schönes Land, das muss man ihm lassen"

Gerade, als David weitersprechen wollte, drang eine andere Stimme an sein Ohr. Samantha schien sich wieder ein wenig erholt zu haben.

"Ich möchte einfach nur noch weg hier. Nach hause. Alleine sein. Bitte lasst mich einfach gehen"

Ihre Worte waren voller Schmerz und David sah, wie sie sich ihre Wunden erneut aufkratze und diese zu bluten begannen. Was hatte sich Luke da nur angetan?

Sophia schien anfangs mit der Situation genauso überfordert zu sein wie er selbst. Psychologie war nie sein Fach gewesen. Aus gutem Grund hatte er diese Richtung der Medizin immer gemieden. Er war Anästhesist, mit der Zusatzbildung des Allgemeinmediziners um hier als Schularzt arbeiten zu können. Er war also reichlich schlecht für diese Situation hier gemacht.

So stand er wortlos auf und zog sich schnell weiße Einmalhandschuhe über, öffnete einige Türen der Kästen und kramte Verbandsmaterial hervor. Dann setzte er sich wieder in seinen Bürostuhl und rollte neben Samantha. Sanft nahm er ihre Hand und zog den Ärmel zurück, sodass er das Blut mit einer Kompresse abwischen konnte. Nachdem er die Wunden mit einem Desinfektionsmittel, welches nicht brannte, gereinigt hatte, verband er die Wunde sauber und streifte den Ärmel wieder herunter, als er fertig war. Dann stützte er sich auf die Liege und sah Samantha direkt an.

"Samantha. Du wirst dich deinen Problemen stellen müssen, ganz egal was du durchgemacht hast. Denn nur dann wirst du irgendwann damit klar kommen und wieder normal weiterleben können. Du hast uns alle hier, wir können dir alle helfen. Ich, Sophia, Luke und all die anderen Lehrer. Und ich bin mir sicher, dass dir auch einige der Schüler helfen werden. Du musst uns nur lassen"

Er hatte gespürt, dass Samantha keine Hilfe wollte. Sonst hätte sie zumindest einen Funken Motivation gezeigt und anfangs mitgeholfen. Nein, sie hatte sich aufgegeben. Viel zu früh ...«


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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Mi Mai 16, 2018 11:54 am

Samantha Mclain #027

Als der Arzt auf die Schülerin zu trat, um ihre Wunden zu versorgen, sagte sie nichts. Sie lies es einfach über sich ergehen, aber wusste auch, dass es nicht lange halten würde bis sie den nächsten Ritzdruck empfand. Dr. Freemann legte ihren Arm wieder auf der Liege ab und sah sie an, in ihrem Empfinden starrte er sie sogar fast an.
Doch als Samantha die Worte aus seinem Mund hörte, steigte  Wut in ihr auf. Wie kann er sich erlauben so etwas zu sagen? Wie kann er über mein Leben urteilen, welches er nicht kennt? Wie kann er sagen, dass ich mich meinen Problemen stellen muss?
Schmerz und Tränen erfüllten erneut ihr Gesicht wie schon so oft an diesem Tag, aber sie konnte ihre Probleme nicht schon jetzt über die Lippen bringen, denn es reichte schon, dass ihr Vater den Mund nicht halten konnte und Luke Morgan alles erzählt hatte. Jedes kleinste Detail. Bei diesen Gedanken flammte der Hass gegenüber ihrem Vater wieder auf. Er war doch alles Schuld. Warum musste er an diesem Tag etwas anderes erledigen. Warum musste er arbeiten? Wäre er einfach mitgekommen. Samantha erinnerte sich an die Sonntage vor dem Unfall, als sie als lebensfrohes Kind mit ihren geliebten Eltern die Sonntage im Park verbrachte oder im Schwimmbad oder andere tolle Sachen erleben dufte. Dabei liefen ihr mehr Tränen die Wange wieder herunter. Das war die Schönste Zeit in ihrem Leben gewesen und jetzt ist alles kaputt und ihr Vater legte noch einen drauf, sodass sie jetzt hier lag und volle Aufmerksamkeit hatte, die sie nicht mehr wollte. Sie wollte kein Mitleid. Sie wollte keine Leute, die ihr helfen. Sie wollte einfach das Ganze mit sich selbst ausmachen.
Die 17 jährige Schülerin hatte wieder genug Kraft gefunden, um sich von der Liege hochzudrücken und aufzustehen. Währendessen wechselte ihr schmerzerfüllter und teils auch wütender Blick zwischen Mrs. McLawrenz und Dr. Freemann hin und her. Dann nahm die Schülerin ihren ganzen Mut zusammen und schrie die Erwachsenen lauter als gewollt an. "Meine Mum wird wohl niemand mehr zurückholen können. Auch ihr nicht!" Die Tränen tropften auf ihr Tshirt während sie zur Tür des Krankenzimmers stürzte.

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Di Mai 22, 2018 3:06 pm


Post: 016
Steckbrief


Langsam hob die Blonde ihren Kopf und sah David bei der Arbeit zu. Strukturiert, zügig und sorgfältig erledigte er die, wahrscheinlich für ihn, kleine Arbeit, den Arm zu säubern und zu verbinden. Sophia beobachtete ihren Kollegen von der Seite. Bereits zu wiederholten male, wanderten ihre Augen von seinen Haare, über seine Schulter bis hin zu seinen arbeitenden Händen. Sophia blinzelte. Seine Worte zu der Schülerin waren sanft und leise, jedoch bestimmt und auf eine Art und Weise Realtitätsnah wie sie sie selbst nicht hätte ausdrücken können.
Doch wie Samantha darauf reagierte, überraschte Sophia nicht weiter. Das Mädchen war bereits in ihren jungen Jahren in ihrem gesamten Vertrauen in ihre eigene Existenz erschüttert. Sie nahm sich selbst anscheinend nurnoch am Rande ihres Sichtfeldes wahr. Der Rest in der Vergangenheit.

Sophia stürzte vor, war schneller an der Tür als die Schülerin und hiel Samantha davon ab, dessen Schwelle zu übertreten.» Dir kommt es wahrscheinlich so vor, als wüsste niemand was du gerade durch machst. Du glaubst, alle Menschen würden deine Mutter ersetzen wollen oder sie gar verdrängen. Glaub mir, so einen Verlust zu erleiden ist hart. Sehr hart. Ich weiß, wovon ich spreche. Doch hätte sie gewollt, dass ihre kleine Tochter, ihr Baby, dass sie mal im Arm gehalten hat und auf diese wundervolle Welt gebracht hat, sich selbst so vergisst? «, langsam schüttelte Sophia den Kopf. » Ich möchte dir etwas zeigen. «
Sie nahm die langsam die Hände von den Schultern der Schülerin und streckte ihre rechte Hand nach der des verzweifelten Mädchens aus.


Ort: Krankenzimmer
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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   Di Mai 22, 2018 9:58 pm

Samantha McLain #028


Mrs. McLawrenz stürzte ihr in den Weg, sodass Samantha das Krankenzimmer nicht verlassen konnte. Die Lehrerin legte liebevoll ihre Hände auf die Schultern der 17-jährigen. Ihr Körper brannte vor Schmerz und Wut. In ihrem Kopf war immer noch festgesetzt, dass sie einfach weg von hier wollte.
Bei den Worten von Mrs. McLawrenz durchfuhr das Mädchen eine Gänsehaut. Was wusste sie schon? Sie wusste längst nicht alles und urteilte darüber. Dass ich und Dad schuld bin, dass weiß sie nicht. Das Mum nicht hätte sterben müssen, weiß sie auch nicht. Das ich im Auto war und sie gesehen haben und nichts tun konnte. Das wusste sie ebenfalls nicht. Ich vergesse mich nicht. Aber ich vergesse auch sie nicht.
Erneut wie so oft an diesem Tag traten wieder die Bilder vor ihre Augen. Wild begann sie an ihren Armen zu kratzen und war wie von Sinnen. Ja Samantha war gefangen von ihrer Vergangenheit und zwar sehr sehr tief. Sie merkte gar nicht wie ihre Hände wild über den Verband jagden, da es für die Schülerin schon normal war dem Schmerz so aus dem Weg zu gehen. Auch am anderen Arm kratze sie wie wild. Doch als sie wieder mehr oder weniger zu sich kam, blickte sie geradeaus direkt ins Gesicht von Mrs. McLawrenz. Das Gesicht, was sie so an ihre hübsche Mum erinnerte. Es war alles so ähnlich. War das Absicht? Was sollte das hier? Tränen liefen immer noch in Strömen über die Wangen des total traurigen und verzweifelten Mädchens. Die Nervenzusammenbrüche raubten ihre sämtliche Kraft, wodurch sie nur in das vertraute Gesicht vor ihre blicken konnte und zitternd die Hand von Mrs. McLawrenz ergriff. Sie wusste nicht, wo die Lehrerin mit ihr hinwollte, aber die Vertrautheit brachte sie dazu, die Hand zu nehmen. Bei niemanden anderen hätte Sam das getan, doch gerade auch wenn es nur kurz ist breitete sich ein Gefühl in ihr aus trotzdem geliebt zu werden, was ihr schon so lange fehlte. Es muss an der Ähnlichkeit liegen, dass Samantha einwilligte und sich nicht wehrte bis zum nächsten Zusammenbruch. Trotzdem pochten ihre Arme. Ihr Blick in das Gesicht der Leherin war so leer und gleichzeitig schmerzerfüllt und leiste hauchte die Schülerin völlig erschöpft, sodass es nur Mrs. McLawrenz hören konnte:" Mein Vater und ich sind schuld..."

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BeitragThema: Re: Das Krankenzimmer   So Jun 17, 2018 3:09 pm


 
»Dr. David Freeman«



Post #9

»Als Samantha sich erhob und aus dem Krankenzimmer stürzen wollte, blieb David sitzen. Er wollte ihr helfen, aber er zwang keinem seine Hilfe auf. Sophia schien das jedoch ganz anders zu sehen als er und stürzte prompt hinterher, ihr direkt in den Weg und sprach auf sie ein. Es wirkte plötzlich seltsam skurril und wie in einem Film.

David unterdrückte in der Zwischenzeit ein Seufzen. Er konnte nicht verstehen, wieso Luke dieses Mädchen aufgenommen hatte. Vermutlich wollte er ihr nur damit helfen, aber aufgezwungene Hilfe war eben auch keine Hilfe. Zumindest nicht hier. Sie gehörte in eine psychiatrische Anstalt, wo man sie festhalten durfte. Da konnte man ihr helfen, aber nicht hier.

So wartete der Arzt gespannt auf die Reaktion des Mädchens, während die Nacht verflog und einzelne Sonnenstrahlen den neuen Tag ankündigten«


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Sonstiges: Tut mir Leid dass ihr so lange auf mich warten musstet :'D

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